Ganze 32 Prozent aller verzeichneten Angriffe im Jahr 2023 zielten auf europäische Länder ab, um wertvolle Daten und Geld zu erbeuten. Als Konsequenz daraus greifen viele Unternehmen auf diverse Cybersicherheitsanbieter aus der ganzen Welt zurück. Sehr beliebt dabei sind europäische IT-Sicherheitshersteller, wie eine aktuelle Umfrage von ESET zeigt.

Das Verhältnis zwischen Europäischer Union und einigen ihrer Verbündeten steht auf dem Prüfstand. Politische Entscheidungen der jüngsten Vergangenheit haben Fragen nach der Zuverlässigkeit dortiger Partner aufkommen lassen: Können Unternehmen und Privatnutzer wirklich sicher sein, dass ihre IT-Sicherheitslösungen jederzeit ohne Einschränkungen funktionieren? Oder müssen sie befürchten, dass sie, wenn es hart auf hart kommt, an Effektivität verlieren?

Egal, wie man diese Fragen für sich beantwortet: Die neue Situation erfordert ein geschlossenes Vorgehen aus Europa. Die ersten wichtigen Schritte dafür wurden bereits getan: Mit einem Budget von bis zu 800 Milliarden Euro soll die Verteidigung der EU auf Vordermann gebracht werden. Das Ziel: In Zukunft weiterhin selbstbewusst und souverän auf der Weltbühne aufzutreten. Diese Investitionsankündigung ist ein Paukenschlag, der weltweit vernommen wurde. Dazu gehört neben den offensichtlichen Investitionen in Rüstungsgüter explizit auch die Cybersicherheit. Denn längst werden Kriege nicht nur auf dem physischen Schlachtfeld geführt, sondern finden zu großen Teilen im digitalen Raum statt. Allein im Zeitraum 2025 bis 2027 sollen rund 1,3 Milliarden Euro in kritische Technologien wie KI, Cloud und Cybersicherheit fließen.

Diese Investitionen sind ein wichtiger Schritt hin zu mehr digitaler Souveränität. Diese kann es nur zusammen mit einer starken IT-Sicherheitsarchitektur in Europa geben. Unternehmen sollten deshalb in Zukunft bei ihrer Cybersicherheit auf europäische Anbieter setzen. Nicht nur können sie so sicher sein, einen Partner an der Seite zu haben, der die gleichen Werte wie sie vertritt und unter den strengen europäischen Datenschutz fällt. Sie fördern auch den europäischen Standort und hiesige Technologien.

Aktuelle Umfrage beweist: Bedarf nach europäischen IT-Sicherheitslösungen ist da

Deutsche Unternehmen haben bereits die Zeichen der Zeit erkannt und bevorzugen zunehmend IT-Sicherheitslösungen aus der Europäischen Union. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage von ESET und Yougov. Vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen und wachsender Bedenken hinsichtlich Datenschutz und Zuverlässigkeit setzen viele Organisationen auf europäische Anbieter.

Drei Viertel der befragten Unternehmen gaben an, künftig auf IT-Sicherheitslösungen von Herstellern aus der EU setzen zu wollen. Schon heute vertrauen 44 Prozent auf europäische Produkte und Dienstleistungen, während nur 28 Prozent Lösungen aus den USA nutzen. Andere Regionen wie Asien, Israel oder das Vereinigte Königreich spielen eine deutlich geringere Rolle. Besonders stark ist die europäische Orientierung in der deutschen Industrie ausgeprägt: Dort nutzen bereits 51 Prozent IT-Sicherheitslösungen aus der EU.

Die Umfrage belegt außerdem, dass zwei Drittel der Unternehmen die Herkunft ihrer IT-Sicherheitslösung als wichtig einstufen. Nur etwa jeder Achte misst diesem Aspekt keine Bedeutung bei. Infolge der angespannten transatlantischen Beziehungen zieht fast die Hälfte der Befragten – vor allem große Unternehmen mit über 250 Mitarbeiter – einen Wechsel ihres Anbieters in Erwägung. Bemerkenswert ist dabei die klare Richtung: Drei Viertel der Wechselwilligen würden sich für einen europäischen Anbieter entscheiden.

Auch beim Thema Datenschutz zeigt sich ein deutlicher Trend. Vier von fünf Befragten sind der Meinung, dass europäische Anbieter bevorzugt werden sollten, weil sie die strengen hiesigen Datenschutzstandards erfüllen. Die zunehmenden geopolitischen Risiken – etwa die Sorge vor eingebauten Hintertüren oder einer plötzlichen Unterbrechung des Supports durch außereuropäische Anbieter – verstärken den Wunsch nach Kontrolle und Vertrauen zusätzlich.

Wie ein solcher Anbieter aussehen kann, zeigt das Beispiel des europäischen IT-Sicherheitsherstellers ESET.

IT-Sicherheit muss zu 100 Prozent „Made in Europe“ sein

IT Security aus Europa ist weltweit führend und zeichnet sich vor allem durch eines aus: Vertrauen der Kunden in die Technologie und den Schutz ihrer Daten.

Seit seiner Gründung im Jahr 1992 hat ESET seinen Hauptsitz in Bratislava, der Hauptstadt der Slowakei. Dort sind bis heute die zentralen Unternehmensbereiche angesiedelt – von der Geschäftsführung über die Produktentwicklung bis hin zur Koordination der weltweit verteilten Research-Labore. Als EU-Mitglied agiert das Unternehmen strikt nach europäischen Datenschutz- und Rechtsvorgaben. Die Gründer sind weiterhin Teil der Eigentümerstruktur und damit unabhängig von äußeren Interessen. IT-Sicherheitslösungen von ESET schützen Privatnutzer auf der gesamten Welt und machen Unternehmen widerstandsfähig gegen Cyberattacken. Darüber hinaus unterstützt ESET Organisationen dabei, sich aus der Abhängigkeit nicht-europäischer Hersteller zu befreien.

Das hat gleich mehrere Vorteile: Keine staatliche Behörde nimmt Einfluss auf die Entwicklung von ESET Produkten. Damit besitzen die Lösungen keine Hintertüren für unberechtigte Dritte wie etwa ausländische Geheimdienste.

Ausgezeichnete Qualität aus der EU

Hersteller wie ESET bieten Sicherheitstechnologien auf allerhöchstem Niveau. Renommierte Testinstitute loben dessen Engagement und Qualität. In Tests von AV-Comparatives erhalten ESET Produkte nicht nur regelmäßig Bestnoten. ESET wurde außerdem 2024 mit der begehrten Auszeichnung für das Produkt des Jahres ausgezeichnet. Der Award wird an das Programm vergeben, das in allen Testkategorien die höchste Punktzahl erreicht und damit in jeder Hinsicht außergewöhnliche Qualität symbolisiert.

Das Ziel: Bestmöglicher (Daten-)Schutz

Zudem nimmt ESET beim Thema Datenschutz eine Vorreiterrolle ein. Die Lösungen erfassen und übermitteln nur das absolut notwendige Minimum an Daten, die für den Betrieb des Produkts erforderlich sind. Zur Überprüfung potenziell schädlicher Dateien werden ausschließlich anonyme „Fingerabdrücke“ an die ESET Cloud übermittelt. Inhalte von Dateien werden nicht übertragen. Und selbst bei dieser Funktion bedarf es der ausdrücklichen Zustimmung des Nutzers bei der Installation. Das Gleiche gilt für die Einreichung verdächtiger Dateien, E-Mails oder URLs. Das Thema Datenschutz hat bei ESET oberste Priorität, weshalb das Unternehmen regelmäßig mit Experten auf diesem Gebiet zusammenarbeiten.

Digitale Souveränität ist wichtiger denn je

Die aktuell ungewisse geopolitische Situation zeigt eines deutlich: Eine echte digitale Souveränität existiert nur, wenn auch die IT-Sicherheit in europäischer Hand liegt. Sie ist die Voraussetzung dafür, dass Wirtschaft, Gesundheitswesen und unsere Gesellschaft handlungsfähig sind und bleiben. Was einfach klingt, ist heute keinesfalls selbstverständlich. Denn überall dort, wo die IT-Security nicht auf höchstem Niveau und frei von politischen Restriktionen agiert, gerät die digitale Souveränität ins Straucheln.

Wenn nicht jetzt, wann dann?

Es gibt keinen Grund mehr für europäische Unternehmen, auf nicht-europäische IT-Sicherheitslösungen zu setzen: Nicht nur sind hiesige Anbieter wie ESET führend auf ihrem Gebiet, sie haben sich auch europäischen Werten und humanistischen Zielen verschrieben. Mit einem Wechsel machen sich Unternehmen nicht nur unabhängiger, sie unterstützen auch die europäischen Werte und investieren in die Zukunft des Standorts Europa.